Künstlerische Position
Meine Malerei verweigert das Zeitgenössische.
Sie entzieht sich dem Lärm der Gegenwart und richtet den Blick auf das, was bleibt.
Landschaft ist kein Ort, sondern Zustand.
Ein Raum geistiger Weite, in dem sich Stille, Erhabenheit und innere Bewegung überlagern.
Das Stillleben ist Bühne und Kampfplatz zugleich.
Hier verhandeln Leben und Tod, Ordnung und Zerfall, Nähe und Gewichtung ihre fragile Balance.
Ich arbeite realistisch, nicht um zu erklären, sondern um zu öffnen.
Die präzise, naturalistische Malweise und die bewusste Wahl klassischer Materialien erzeugen Bildräume, die als Resonanzkörper für transzendente Innenwelten dienen.
Das Moderne wird ausgeklammert zugunsten der Basis menschlichen Seins:
Glaube, Spiritualität, existenzielle Erfahrung.
Der Mensch begegnet sich selbst nicht im Abbild, sondern im ästhetischen Erleben.
Meine Bilder suchen Ruhe, ohne Stillstand.
Sie halten Spannung aus.
Sie bewegen sich zwischen Weite und Nähe, Überwältigung und Distanz.
Schönheit ist kein Dekor, sondern Erfahrung.
Staunen ist kein Effekt, sondern Erkenntnis.
Malerei wird hier zum Ort des Innehaltens – und zur Möglichkeit, sich selbst wieder zu begegnen.
